Browsing: Didaktische Perspektive

0 Lehren und Lernen in der digitalen Welt. Warum OER?

Es wird die didaktische Bedeutung von OER in einer digital geprägten Welt für innovative Lernarrangements herausgearbeitet und die Implikationen einer Öffnung des Lernraumes diskutiert.

Format: Workshop mittel 

Beschreibung:
Diese Session verfolgt zwei Ziele. Es wird zum einen die didaktische Bedeutung von OER in einer digital geprägten Welt für innovative, vielfältig gestaltete Lernarrangements herausgearbeitet. Welche konkreten didkatischen Szenarien können im Hochschulkontext entwickelt werden, in denen sich die Trennschärfe zwischen analog und digital verwischt und sich die Formate auf Basis einer spezifischen Didaktik durchdringen?
Dabei wird der Blick insbesondere auf Lernarrangements gerichtet, in denen sich der einzelne Lernende und die Lerngruppe einer breiteren Öffentlichkeit öffnet. Daran anknüpfend soll zweitens auch diskutiert werden, welche Implikationen eine Öffnung des Lernraumes auf Lernende, Gruppen und das Lernen haben können.

Leitung:
Bettina Waffner, Universität Duisburg-Essen, Learning Lab, Essen

Arbeitsweise:
Nach einem einführenden Impulsreferat werden in Kleingruppen konkrete Lehr- und Lernszenarien skizziert, deren Spezifika und Implikationen anschließend diskutiert werden. Die methodisch-didaktische Herangehensweise an die Diskussionsrunde wird je nach Gruppengröße angepassst.

Keywords:
digital geprägte Welt, innovativ, Öffnung, vielfältig, Lernarrangements…

0 OER für einen Kompetenzerwerb in der digitalen Welt (Workshop)

Lehramtsstudierende haben im Bildungssystem eine wichtige Funktion: Sie bringen schon in ihrer Praxisphase während des Studiums aktuelle wissenschaftliche Diskurse und Ergebnisse in die Schule. Ihre spätere Berufspraxis wird unter anderem dadurch gekennzeichnet sein, welche Themen sie bearbeitet, welche Lehrformate sie kennengelernt und welche Lernerfahrungen sie an der Hochschule gemacht haben. Freie Lizenzen und ihre Mehrwerte für den Kompetenzgewinn in der digitalen Lebenswelt werden jedoch kaum in der Lehrkräftebildung thematisiert.

Format: Workshop lang

Beschreibung:
Die Mehrwerte von OER und der damit verbundenen Open Education (OE) sind weder den Hochschullehrenden noch den Lehramtsstudierenden bekannt. Dabei bietet sich die Diskussion um das von der deutschen Kultusministerkonferenz vorgeschlagen Kompetenzmodel „Kompetenzen in der digitalen Welt“ an, OER in den aktuellen Digitalisierungsdiskurs einzubinden. Das Modell, welches im Strategie-Papier der KMK „Bildung in der digitalen Welt“ enthalten ist, könnte hier als Schablone für eine Prüfung der mit OER und OE erreichbaren Kompetenzerwerb genutzt werden oder aber mit einer didaktischen Fundierung auf der Grundlage der Kultur des Teilens kritisch hinterfragt werden. Beide Verfahren würden für eine Einbindung des Themas OER und OE in die politische Diskussion um digitales Lehren und Lernen sorgen.
In meinem Beitrag möchte ich entlang des Kompetenzmodells zeigen, welche Mehrwerte der didaktisch fundierte Einsatz von OER zum Beispiel in Hochschulseminaren und Kursen in der Lehrerausbildung hat. Dazu werde ich die Kompetenzbereiche „2. Kommunizieren und Kooperieren“ und „3. Produzieren und Präsentieren“ exemplarisch in den Blick nehmen.

Leitung:
Jane Brückner, Leuphana Universität Lüneburg, Lüneburg

Arbeitsweise:
Im 90minütigem Workshopformat möchte ich gemeinsam mit Interessierten weitere Kompetenzen finden, die mit dem didaktischen Einsatz von OER vermittelt werden können. Wir entwickeln erste Ideen für ein Lernbaustein zur didaktischen Umsetzung der Kompetenzvermittlung durch und mit OER.
Ich möchte im Workshop zudem dazu anregen, das Kompetenzmodell in den aktuellen Diskurs der Digitalisierung in der Bildung einzuordnen und kritisch zu hinterfragen.

Keywords:
Digitalisierung, Kompetenzmodell, Kompetenzerwerb, Lehrkräftebildung, Kultusministerkonferenz, digitales Lehren und Lernen…

0 OER für einen Kompetenzerwerb in der digitalen Welt (Präsentation)

Lehramtsstudierende haben im Bildungssystem eine wichtige Funktion: Sie bringen schon in ihrer Praxisphase während des Studiums aktuelle wissenschaftliche Diskurse und Ergebnisse in die Schule. Ihre spätere Berufspraxis wird unter anderem dadurch gekennzeichnet sein, welche Themen sie bearbeitet, welche Lehrformate sie kennengelernt und welche Lernerfahrungen sie an der Hochschule gemacht haben. Freie Lizenzen und ihre Mehrwerte für den Kompetenzgewinn in der digitalen Lebenswelt werden jedoch kaum in der Lehrkräftebildung thematisiert.

Format: Präsentation

Beschreibung:
Die Mehrwerte von OER und der damit verbundenen Open Education (OE) sind weder den Hochschullehrenden noch den Lehramtsstudierenden bekannt. Dabei bietet sich die Diskussion um das von der deutschen Kultusministerkonferenz vorgeschlagen Kompetenzmodel „Kompetenzen in der digitalen Welt“ an, OER in den aktuellen Digitalisierungsdiskurs einzubinden. Das Modell, welches im Strategie-Papier der KMK „Bildung in der digitalen Welt“ enthalten ist, könnte hier als Schablone für eine Prüfung der mit OER und OE erreichbaren Kompetenzerwerb genutzt werden oder aber mit einer didaktischen Fundierung auf der Grundlage der Kultur des Teilens kritisch hinterfragt werden. Beide Verfahren würden für eine Einbindung des Themas OER und OE in die politische Diskussion um digitales Lehren und Lernen sorgen.
In meinem Beitrag möchte ich entlang des Kompetenzmodells zeigen, welche Mehrwerte der didaktisch fundierte Einsatz von OER zum Beispiel in Hochschulseminaren und Kursen in der Lehrerausbildung hat. Dazu werde ich die Kompetenzbereiche „2. Kommunizieren und Kooperieren“ und „3. Produzieren und Präsentieren“ exemplarisch in den Blick nehmen.

Leitung:
Jane Brückner, Leuphana Universität Lüneburg, Lüneburg

Arbeitsweise:
In einer kurzen Präsentation stelle ich das Kompetenzmodell „Kompetenzen in der digitalen Welt“ der deutschen KMK vor und zeige wie OER in der Lehrerausbildung an der Hochschule eingesetzt werden können. Entlang der 5´rs möchte ich verdeutlichen, dass es in der Lehrkräftebildung nicht nur um das Auffinden und Bereitstellen von freien Bildungsmaterialien gehen muss, sondern ein eigenverantwortliches Gestalten und Individualisieren von OER zu einem breiten Kompetenzerwerb führen kann. Ich konkretisiere das Thema mit meinen Erfahrungen als Lehrende zum Einsatz der Tools „tutory.de“ und „h5p“ in der Hochschullehre.

Keywords:
Digitalisierung, Kompetenzmodell, Kompetenzerwerb, Medienkompetenz, Lehrkräftebildung, Kultusministerkonferenz…

0 smile – Studierende als Multiplikatoren für innovative und digitale Lehre (Workshop)

smile ist einerseits ein innovatives Lehrkonzept und gleichzeitig ein Organisationsentwicklungs-Instrument, das zur Entwicklung einer innovativen und digitalen Lehr/Lern-Kultur in Hochschulen beitragen soll.

Format: Workshop mittel

Beschreibung:
Die zentrale Idee von smile ist, Lehre digital weiter zu entwickeln, durch die gezielte Kooperation von Studierenden und Lehrenden (E-Tutoring). Studierende der Wirtschaftsinformatik werden im 5. Semester in Ergänzung zu ihrem medientechnischen Wissen in hochschuldidaktischen Fragen ausgebildet und fungieren aus ihrer Rolle als Multiplikatoren auch für die Qualifizierung von Lehrenden. Gemeinsam wird eine vorhandene Lehrveranstaltung digitalisiert. Dem Thema OER kommt im Digitalisierungsprozess eine zentrale Bedeutung zu. Studierende beherrschen nicht nur den Umgang mit OER-Content, sondern versehen selbsterstellte digitale E-Learning-Elemente mit entsprechenden Lizenzen (z.B.: Creative Commons), die anderen Lehrenden im Sinne der Qualitätsverbesserung der Lehre zur Verfügung gestellt werden können.

Im Workshop wird auf die methodischen Neuerungen in der Qualifizierungsphase eingegangen, Einblicke in moodle-Räume (Materialien), Erfahrungen und Transfermöglichkeiten vorgestellt.

smile hat den Landeslehrpreis 2017 des Landes Baden –Württemberg erhalten.

Leitung:
Manfred Daniel, DHBW Karlsruhe, Karlsruhe

Projekt:
https://www.karlsruhe.dhbw.de/dhbw-karlsruhe/aktuelles

Arbeitsweise:
Workshop mit gemeinsamer Arbeit an Materialien zur Mediendidaktischen Schulung, Sichtung und Bewertung der Ergebnisse (Benotungsraster zur Qualitätsprüfung von Content anwenden); Es werden Erfahrungen und Empfehlungen weitergegeben.

Keywords:
E-Tutoring, Inverted Classroom, Content Sharing, Creative Commons, moodle, Multiplikatoren, Anreize, Support, Mediendidaktik, Change-Management

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0 smile – Studierende als Multiplikatoren für innovative und digitale Lehre (Präsentation)

smile ist einerseits ein innovatives Lehrkonzept und gleichzeitig ein Organisationsentwicklungs-Instrument, das zur Entwicklung einer innovativen und digitalen Lehr/Lern-Kultur in Hochschulen beitragen soll. Der Ansatz hat den Landeslehrpreis Baden-Württemberg für die DHBW erhalten.

Format: Präsentation

Beschreibung:
Zur Lehrqualitätsverbesserung wird ein zyklisches Phasenmodell realisiert
1 Bewerbung: Vom Education Support Center und Studiengang Wirtschaftsinformatik werden Lehrende geworben, die ihre Lehre innovativ und digital weiterentwickeln möchten
2 Qualifizierung: Studierende werden in hochschul- und mediendidaktischen Fragen ausgebildet
3 Entwicklung: Je ein Lehrender und ein studentisches Team digitalisieren in Kooperation und unter Nutzung von OER eine Lehrveranstaltung.
4 Durchführung: Der Lehrende führt die weiterentwickelte Lehrveranstaltung durch
5 Evaluation: Die Vorlesung wird evaluiert und kann im weiteren Durchlauf noch verbessert werden
Didaktisch wird Inverted-Classroom (ICM) favorisiert.

Vorgestellt wird
• smile-Ansatz
• Überblick über Seminarthemen, die durch Studierende erarbeitet werden
• Einblick in Projektergebnisse digitalisierter Lehrveranstaltungen

Leitung:
Manfred Daniel, DHBW Karlsruhe, Karlsruhe

Projekt:
https://www.karlsruhe.dhbw.de/dhbw-karlsruhe/aktuelles

Arbeitsweise:
PPT-Präsentation mit Raum für Fragen der Zuhörer/-innen.

Keywords:
Tutoring, Inverted Classroom, Content Sharing, Creative Commons, moodle, Multiplikatoren, Anreize, Support, Mediendidaktik, Change-Management

Vertiefung Workshop: smile – Studierende als Multiplikatoren für innovative und digitale Lehre (Workshop)

0 Open Educational Practice in der Lehrerbildung an der Pädagogischen Hochschule Schwyz

Der Lehrplan 21 bringt Medien und Informatik als neue Themen in die Schule. Die Aus- und Weiterbildung an den pädagogischen Hochschulen steht vor einer grossen Herausforderung. Open Educational Practice kann dabei helfen.

Format: Präsentation

Beschreibung:
Die Aus- und Weiterbildung an den Hochschulen kann bezüglich Offenheit ganz unterschiedlich organisiert werden. An der Pädagogischen Hochschule Schweiz setzen wir für das neue Fach Medien und Informatik konsequent auf den offenen Zugang und den Austausch von allen Unterrichtsmaterialien als OER. Damit möchten wir auch für andere Hochschulen mögliche offene Organisationsformen aufzeigen. Durch Offenheit ergeben sich vielfältige Synergien bei der Materialentwicklung und dem Aufbaue einer gemeinsamen Fachdidaktik.
In den Lehrveranstaltungen versuchen wir zudem auch den Studierenden mit konkreten Entwicklungsprojekten OER und deren Vorteile zu vermitteln. Ideale und Realität gehen dabei aber noch weit auseinander. Im Beitrag berichten wir bewusst auch von gescheiterten OER-Projekten und den Herausforderungen im Ausbildungsalltag.

Leitung:
Beat Döbeli Honegger, Pädagogische Hochschule Schwyz, Goldau

Projekt:
http://mia.phsz.ch/

Arbeitsweise:
Vortrag

Keywords:
Open Educational Practice, Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen, Lehrplan 21, Medien und Informatik…

0 Pressbook: OER Erstellen und Anwendung

Der Workshop zeigt die Entwicklung eines offenen multimedialen e-booklet für den Unterricht von «Cultural Aspects of New Zealand» mit Schüler/innen der Sekundarstufe I. Den Lehrpersonen steht es frei, dieses e-booklet im Unterricht einzusetzen und zu verändern.

Format: Workshop kurz

Beschreibung:
Skriptorium ist die online Authoring Plattform der Hochschule Luzern zum Erstellen und Veröffentlichen digitaler Lernbücher in verschiedenen Formaten (Web, EPUB und PDF). Die Plattform basiert auf dem open-source Werkzeug Pressbooks.
Im Rahmen des Lehrplan 21 bezieht sich das e-booklet auf die in «focus on cultures» (Kulturen im Fokus) genannten Kompetenzen.
Der Workshop zeigt nebst der thematischen Auseinandersetzung die Grundlagen des digitalen multimedialen Publizierens im Eigenverlag oder als Open Access, Open Educational Ressource.

Leitung:
Katharina Fischer, PHLU, Luzern

Projekt:
https://pressbooks.com/
https://pressbooks.education/
https://ebooks.hslu.ch/
https://de.wordpress.org/plugins/pressbooks-textbook/

Arbeitsweise:
Input, Arbeit am eigenen PC, Diskussion

Keywords:
Pressbook, e-booklet…

0 Webbasiertes OER-Lehrmittel für das Fach Musik mit direkter Anbindung an den Lehrplan 21

Auf der Webplattform werden kompetenzorientierte Aufgabensets nach Luthiger et al (2018) angeboten, methodisch breit angelegt und mit einem Fokus auf kooperative und selbstgesteuerte Lernformen.

Format: Präsentation

Beschreibung:
Die Präsentation zeigt anhand exemplarischer Kapitel des OER-Lehrmittels die Struktur und den Aufbau der Webseite www.lernumgebungeben.ch.
Fachliche und didaktische Überlegungen und eine direkte Verbindung zum Lehrplan 21 bilden die Grundlage der Struktur der Webseite. So werden Aufgaben mit unterschiedlichen Funktionen zu Aufgabensets nach Luthiger et al (2018) zusammengefasst und es wird darauf geachtet, dass sich Schülerinnen und Schüler sowohl alleine, als auch in Gruppen selbständig durch die Struktur bewegen können. Verschiedene interaktive Inhalte (h5p.org) dienen dabei sowohl zur Darstellung von Inhalten, als auch zur Überprüfung von Resultaten.
Abschliessend werden auch Stolpersteine in der Entwicklung einer OER-Resource aufgezeigt und Fragen des Urheberrechts angeschnitten.

Leitung:
Gabriel Imthurn, Institut Sekundarstufe I + II – PH FHNW, Brugg
Debora Büttner, FHNW

Projekt:
www.lernumgebungen.ch

Arbeitsweise:
Demonstration der Webseite

Keywords:
Schulfach Musik, OER, Webplattform, Lehrmittelentwicklung, Urheberrecht

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