Atelier 3

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Zeit: 10:30 – 11:10
Raum: Atelier 3
Chair: Frederike Hanke

«TrainingCamp Moodle» Test und Produktabgabe – Trainieren, verwenden und weiterentwickeln

Im Beitrag wird die Thematik OER als Digital Literacies, also als «Soziale Praxis» aufgenommen. Ein Moodle-Kursraum soll als OER-Praxis im Sinne einer gemeinsamen Weiterentwicklungsplattform, Selbstlernumgebung und Informationsplattform zur Verfügung stehen.

Beschreibung:
In diesem Beitrag geht es darum, dass OER als Digital Literacies verstanden werden, also als «Soziale Praxis» und nicht blosse Anwendung von Medienkompetenz (vgl. Pietrass, M., 2010). Mit dem vorzustellenden Moodle-Raum, der inhaltlich vom Themenfeld «E-Prüfungen» ausgeht, möchten wir aufzeigen, wie eine Interessengemeinschaft über mehrere Hochschulen hinaus, Moodle-Aktivitäten als OERs gemeinsam entwickeln kann. Darüber hinaus werden in diesem Raum a) Informationen zum Thema bereitgestellt, die weiterentwickelt werden können, b) ferner dient der Raum als Selbstlernumgebung sowie c) als partizipativ angelegte Moodle-Umgebung, in der konkrete Anwendungsszenarien erweitert werden. Der multifunktionale OER-Lern- und Entwicklungsraum soll auf das Verständnis eines gemeinsamen digitalen Raumes wirken.

Im offenen Moodle-Raum sollen interdisziplinäre Perspektiven sowie Betrachtungsweisen (Dozierende, Studierende, IT) dazu beitragen, mögliche «Stolpersteine» oder «Best Practice»-Ansätze frühzeitig kennenzulernen. So wird das an Prominenz gewonnen Thema «E-Prüfungen» nicht nur «theoretisch» bleiben, sondern praktisch erlebbar und überdies können die Entwicklungen in die eigene Moodle-Umgebung eingefügt werden.

Quelle:
Pietraß, M. (2010). Digital literacies. In Medienbildung in neuen Kulturräumen (pp. 73-84). VS Verlag für Sozialwissenschaften.

Leitung:
Cäsar Künzi, PH FHNW
Danilo Olbrecht

Themenstrang:
Practice: OER umsetzen
Diskurs: OER erörtern


Kollaborative Auseinandersetzung mit Videos – Erfahrungen mit TRAVIS GO in der Hochschullehre

TRAVIS GO ist ein Online-Tool, welches die gemeinschaftliche, diskursive Auseinandersetzung mit audiovisuellen Medienprodukten ermöglicht. Wir stellen vor, wie TRAVIS GO in der Hochschullehre zum Einsatz kommen kann.

Beschreibung:
Ein Trend in der digitalisierten Hochschullehre ist der Einsatz von Videos für Lernen und Lehren. TRAVIS GO ist ein Online-Tool, das die Videonutzung für Bildungszwecke ergänzt, indem es die gemeinschaftliche Auseinandersetzung mit audiovisuellen Medienprodukten unterstützt.

 Nutzer_innen können in TRAVIS GO eigene Projekte rund um ein audiovisuelles Material anlegen, schriftliche Anmerkungen dazu verfassen, sich gegenseitig Feedback geben und ihre Arbeit real-life oder zeitversetzt mit anderen teilen.

TRAVIS GO-Projekte rund um diverse audiovisuelle Materialien liegen als OER für verschiedene Anwendungskontexte zur Nutzung und Adaption in der Hochschullehre vor. Diese sind über die Homepage kostenfrei verfügbar und werden kontinuierlich ergänzt (http://travis-go.org/edu). In unserem Beitrag berichten wir über Erfahrungen aus dem Erstellen und dem Einsatz solcher Projekte in der Lehre an der Universität Basel und legen einen Fokus auf gemeinschaftliche, partizipative Arbeitsformen.

Leitung:
Dr. Elke Schlote, Universität Basel
Cristina Pileggi, Universität Basel

Projekt/Links:
TRAVIS GO wurde von einem Team rund um das Seminar für Medienwissenschaft der Universität Basel entwickelt und durch den Schweizerischen Nationalfonds (SNF) gefördert.
http://travis-go.org

Themenstrang: Practice: OER umsetzen

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