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0 Das CARE-Framework – Auf dem Weg zum OER-Mainstreaming

Wenn OER seinen Weg zum Mainstream fortsetzen soll, ist es Aufgabe der OER-Befürworter, sich mit der Frage zu befassen, wie eine Person, Institution oder Organisation zum Wachstum und zur Nachhaltigkeit der OER-Bewegung beitragen kann. Ein Ansatz kann die Anwendung der Praktiken des CARE-Frameworks sein. Dieser Workshop richtet sich an Menschen, die das Thema OER nachhaltig verankern wollen.

Format: Workshop mittel

Beschreibung:
Das CARE-Framework beschreibt vier Praktiken die Sachwalter für OER anwenden sollten, um Mainstreaming OER voranzubringen und OER zu größerer Nachhaltigkeit zu verhelfen.

Contribute: Verbesserung und Verbreitung von OER fördern;
Attribute: Sicherstellen, dass alle, die OER kreieren oder remixen, als Produzenten, Autoren und Kreative sichtbar bleiben;
Release: Sicherstellen, dass OER freigegeben und verwendet werden kann.
Empower: Integrativ sein und sich bemühen sich, den unterschiedlichen Bedürfnissen aller Lernenden gerecht zu werden, auch durch Unterstützung der Teilnahme neuer und nicht traditioneller Stimmen an der OER-Erstellung und -Anwendung.

Leitung:
Gabriele Fahrenkrog, Agentur J&K – Jöran und Konsorten, Hamburg

Arbeitsweise:
Einführung in das Konzept des CARE-Frameworks und die vier Praktiken, dann Diskussion und Austausch dazu, wie die Praktiken konkret im eigenen Arbeits- und Lehr-Lernkontext Anwendung finden können.

Keywords:
CARE-Framework, OER-Mainstreaming, OER-Stewardship,…

0 Kollaboratives Arbeiten – Werkzeuge und Techniken

Welche unterschiedlichen Angebote und Werkzeuge gibt es, die gemeinsames Arbeiten, Präsentieren und Organisieren von Prozessen an Hochschulen unterstützen? Wie können diese Werkzeuge für welche Zwecke eingesetzt werden bei der Produktion, Weiterbearbeitung, dem Remix und der Veröffentlichung von OER? Auf diese Fragen wird im Workshop eingegangen. Anschließend sollen verschiedene Werkzeuge gemeinsam kennengelernt und ausprobiert werden.

Format: Workshop lang

Beschreibung:
Die Entwicklung und Produktion von OER ist ein kollaborativer und partizipativer Prozess. Vom gemeinsamen Erstellen von Materialien bis zum Peer Review, um die Qualität von OER zu sichern, überall sind Werkzeuge und Tools im Spiel, mit Hilfe derer kollaborativ an und mit OER gearbeitet wird.

Welche unterschiedlichen Angebote und Werkzeuge gibt es, die gemeinsames Arbeiten, Präsentieren und Organisieren von Prozessen an Hochschulen unterstützen? Wie können diese Werkzeuge für welche Zwecke eingesetzt werden bei der Produktion, Weiterbearbeitung, dem Remix und der Veröffentlichung von OER?
Nach einem Input zur Praxis des kollaborativen Arbeitens werden wir im Workshop eine Reihe von Werkzeugen zur Erstellung und Bearbeitung in verschiedenen Formaten für OER vorstellen und wollen diese gemeinsam mit den Teilnehmenden ausprobieren.

Leitung:
Gabriele Fahrenkrog, Agentur J&K – Jöran und Konsorten, Hamburg

Arbeitsweise:
Kurzer Input und Präsentation, anschließend praktisches Ausprobieren in Teams

Keywords:
Workshop, kollaborativ arbeiten, Werkzeuge, OER, Techniken, Praxis…

0 smile – Studierende als Multiplikatoren für innovative und digitale Lehre (Workshop)

smile ist einerseits ein innovatives Lehrkonzept und gleichzeitig ein Organisationsentwicklungs-Instrument, das zur Entwicklung einer innovativen und digitalen Lehr/Lern-Kultur in Hochschulen beitragen soll.

Format: Workshop mittel

Beschreibung:
Die zentrale Idee von smile ist, Lehre digital weiter zu entwickeln, durch die gezielte Kooperation von Studierenden und Lehrenden (E-Tutoring). Studierende der Wirtschaftsinformatik werden im 5. Semester in Ergänzung zu ihrem medientechnischen Wissen in hochschuldidaktischen Fragen ausgebildet und fungieren aus ihrer Rolle als Multiplikatoren auch für die Qualifizierung von Lehrenden. Gemeinsam wird eine vorhandene Lehrveranstaltung digitalisiert. Dem Thema OER kommt im Digitalisierungsprozess eine zentrale Bedeutung zu. Studierende beherrschen nicht nur den Umgang mit OER-Content, sondern versehen selbsterstellte digitale E-Learning-Elemente mit entsprechenden Lizenzen (z.B.: Creative Commons), die anderen Lehrenden im Sinne der Qualitätsverbesserung der Lehre zur Verfügung gestellt werden können.

Im Workshop wird auf die methodischen Neuerungen in der Qualifizierungsphase eingegangen, Einblicke in moodle-Räume (Materialien), Erfahrungen und Transfermöglichkeiten vorgestellt.

smile hat den Landeslehrpreis 2017 des Landes Baden –Württemberg erhalten.

Leitung:
Manfred Daniel, DHBW Karlsruhe, Karlsruhe

Projekt:
https://www.karlsruhe.dhbw.de/dhbw-karlsruhe/aktuelles

Arbeitsweise:
Workshop mit gemeinsamer Arbeit an Materialien zur Mediendidaktischen Schulung, Sichtung und Bewertung der Ergebnisse (Benotungsraster zur Qualitätsprüfung von Content anwenden); Es werden Erfahrungen und Empfehlungen weitergegeben.

Keywords:
E-Tutoring, Inverted Classroom, Content Sharing, Creative Commons, moodle, Multiplikatoren, Anreize, Support, Mediendidaktik, Change-Management

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0 smile – Studierende als Multiplikatoren für innovative und digitale Lehre (Präsentation)

smile ist einerseits ein innovatives Lehrkonzept und gleichzeitig ein Organisationsentwicklungs-Instrument, das zur Entwicklung einer innovativen und digitalen Lehr/Lern-Kultur in Hochschulen beitragen soll. Der Ansatz hat den Landeslehrpreis Baden-Württemberg für die DHBW erhalten.

Format: Präsentation

Beschreibung:
Zur Lehrqualitätsverbesserung wird ein zyklisches Phasenmodell realisiert
1 Bewerbung: Vom Education Support Center und Studiengang Wirtschaftsinformatik werden Lehrende geworben, die ihre Lehre innovativ und digital weiterentwickeln möchten
2 Qualifizierung: Studierende werden in hochschul- und mediendidaktischen Fragen ausgebildet
3 Entwicklung: Je ein Lehrender und ein studentisches Team digitalisieren in Kooperation und unter Nutzung von OER eine Lehrveranstaltung.
4 Durchführung: Der Lehrende führt die weiterentwickelte Lehrveranstaltung durch
5 Evaluation: Die Vorlesung wird evaluiert und kann im weiteren Durchlauf noch verbessert werden
Didaktisch wird Inverted-Classroom (ICM) favorisiert.

Vorgestellt wird
• smile-Ansatz
• Überblick über Seminarthemen, die durch Studierende erarbeitet werden
• Einblick in Projektergebnisse digitalisierter Lehrveranstaltungen

Leitung:
Manfred Daniel, DHBW Karlsruhe, Karlsruhe

Projekt:
https://www.karlsruhe.dhbw.de/dhbw-karlsruhe/aktuelles

Arbeitsweise:
PPT-Präsentation mit Raum für Fragen der Zuhörer/-innen.

Keywords:
Tutoring, Inverted Classroom, Content Sharing, Creative Commons, moodle, Multiplikatoren, Anreize, Support, Mediendidaktik, Change-Management

Vertiefung Workshop: smile – Studierende als Multiplikatoren für innovative und digitale Lehre (Workshop)

0 Open Educational Practice in der Lehrerbildung an der Pädagogischen Hochschule Schwyz

Der Lehrplan 21 bringt Medien und Informatik als neue Themen in die Schule. Die Aus- und Weiterbildung an den pädagogischen Hochschulen steht vor einer grossen Herausforderung. Open Educational Practice kann dabei helfen.

Format: Präsentation

Beschreibung:
Die Aus- und Weiterbildung an den Hochschulen kann bezüglich Offenheit ganz unterschiedlich organisiert werden. An der Pädagogischen Hochschule Schweiz setzen wir für das neue Fach Medien und Informatik konsequent auf den offenen Zugang und den Austausch von allen Unterrichtsmaterialien als OER. Damit möchten wir auch für andere Hochschulen mögliche offene Organisationsformen aufzeigen. Durch Offenheit ergeben sich vielfältige Synergien bei der Materialentwicklung und dem Aufbaue einer gemeinsamen Fachdidaktik.
In den Lehrveranstaltungen versuchen wir zudem auch den Studierenden mit konkreten Entwicklungsprojekten OER und deren Vorteile zu vermitteln. Ideale und Realität gehen dabei aber noch weit auseinander. Im Beitrag berichten wir bewusst auch von gescheiterten OER-Projekten und den Herausforderungen im Ausbildungsalltag.

Leitung:
Beat Döbeli Honegger, Pädagogische Hochschule Schwyz, Goldau

Projekt:
http://mia.phsz.ch/

Arbeitsweise:
Vortrag

Keywords:
Open Educational Practice, Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen, Lehrplan 21, Medien und Informatik…

0 Open Educational Resources (OER) in der Hochschullehre

Der Workshop wird allen Lehrenden und Lehrinteressierten empfohlen, die einen Überblick über das Thema Offenheit und der Kultur des Teilens im Bereich Hochschullehre erhalten möchten und Interesse an OER im Bildungskontext haben.

Format: Workshop kurz

Beschreibung:
In diesem Workshop erfahren Sie, was es mit OER auf sich hat und warum diese gerade in der Hochschulehre eine wichtige Rolle spielen. Gemeinsam werden wir die Suche nach und Nutzung, Bearbeitung und Weiterverbreitung von OER thematisieren und uns zudem mit der Kultur des Teilens und der Offenheit auseinandersetzen.

INHALTE UND METHODEN

• Allgemeine Einführung zu Offenheit und der Kultur des Teilens im Bereich Hochschullehre
• Open Educational Resources (Definition, Motivation, Ziele)
• Lizenzierung mittels Creative Commons Lizenzen
• OER-Zyklus (Suchen, Nutzung, Bearbeitung, Erstellung, Weiterverbreitung)

Leitung:
Lubna Ali, RWTH Aachen, Aachen

Arbeitsweise:
Nach der Präsentation werden die Teilnehmenden zu einer Diskussion rund um „Offenheit in der Hochschullehre“ eingeladen.

Keywords:
OER, Hochschullehre, OER-Zyklus, Creative Commons Lizenzen, OER in der Hochschule…

0 Verteilte kollaborative Ressourcen als Königsweg für OER?

Es sollen Wege für den Aufbau dezentraler, inhaltsspezifischer Strukturen für die Verteilung, Persistierung, Kommentierung, Anreicherung und Modifikation von freien Lernressourcen erkundet werden.

Format: Workshop mittel

Beschreibung:
Daten in Silos unterzubringen, die immer Gefahr laufen die Unterstützung zu verlieren, aus denen sie nur mit grösserem Aufwand herauszuholen sind und die mangels Schnittstellen kaum zielführend durchsuchbar gemacht werden können, führt entweder zu einer fragmentierten, unübersichtlichen Landschaft oder im Gegenteil zu einer zentralisierten von wenigen Akteuren bestimmten Wüste. Die Antwort der Open-Source-Gemeinde auf dieses Problem lautet Föderation. Statt nochmals ein Repository aufzubauen, gilt es Wege zu schaffen, wie freie Lernressourcen dezentral verteilt, persistiert, kommentiert, angereichert und modifiziert werden können. Ein solches Modell bedingt sowohl eine Bereitschaft, Kontrolle zu verteilen, als auch sauber spezifizierte Protokolle.

Leitung:
Stephan Winiker, Hochschule Luzern, Luzern

Arbeitsweise:
Kurzes Impulsreferat 5-10min mit Abriss bestehender Landschaft, 40 World Café.

Keywords:
Föderation, Austausch, Infrastruktur…

0 Will auch die Schweiz eine Kultur der Openness fOERdern?

Ausgeleuchtet wird im Format der Diskussion, ob und wie sich schweizerische Bildungsträger mit Open Educational Pratices international zeigen wollen, mit welchem institutionellen und gesellschaftlichen Mehrwert? Wie könnte diese Kultur gefOERdert werden?

Format: Workshop mittel

Beschreibung:
Informationen können heute weltweit schnell verbreitet, genutzt, geteilt und grundsätzlich zu Bildungsmaterialien verarbeitet werden. Geschieht dies unter offener Lizenz, sind diese Ressourcen Gemeingut. Allerdings werden heute die meisten Bildungsressourcen auch an Hochschulen von einzelnen Personen entwickelt – meist finanziert durch Steuergelder – und unter «all rights reserved» oder in geschlossenen Systemen zur Verfügung gestellt.

Die UNESCO, OECD, Bildungsinstitutionen, Bibliotheken, Verlage und OER-Engagierte sehen in Open Educational Practices eine Chance, ja eine bildungspolitische Notwendigkeit, dass alle Menschen unterschiedlichen Alters lebenslang von qualitativ guter Bildung nachhaltig profitieren können.

Zu dieser Diskussion sind OER-Interessierte, Dozierende, BildungspolitikerInnen, Hochschulverantwortliche, VertreterInnen von Bibliotheken, Verlagen usw. eingeladen. Ausgeleuchtet wird, ob und wie in der Schweiz eine Kultur der Openness gefOERdert werden kann und mit welchem institutionellen und gesellschaftlichen Mehrwert sich Bildungsträger international mit einer Open Educational Practices zeigen wollen.

Leitung:
Monika Wyss, Hochschule Luzern

Arbeitsweise:
Diskussion

Keywords:
Openness, Lebens langes Lernen, Bildungspolitik, Organisationsentwicklung, Nachhaltigkeit…